Reflexintegration

Schule ohne Medizin

Was ist Reflexintegration (RIT®)?

RIT® steht für ReflexIntegrationsTechniken und ist ein hocheffizientes Unterstützungsprogramm für Kinder und Jugendliche mit:

  • Eine schlechte Körperkoordination (unkoordinierte Fein- oder Grobmotorik, Gleichgewichtsstörungen, Ungeschicklichkeit)
  • Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS)
  • Konzentrationsstörungen, Unruhe, AD(H)S
  • fehlende Impulskontrolle, Wutanfälle
  • Schlechtes Zeitgefühl
  • Orientierungsschwierigkeiten
  • Ungeschicklichkeit
  • Unruhe
  • verkrampfte Schreibhaltung

Der Grund für diese Probleme kann darin liegen, dass frühkindliche Reflexe noch Einfluss nehmen, die normalerweise gar nicht mehr aktiv sein sollten. Treten diese Reflexe nicht wie vorgesehen in den Hintergrund, besteht oft lebenslang die Notwendigkeit zur ständigen Kompensation.

RIT® ist eine Kombination von erprobten Methoden, die dazu dienen, die Schul- und Lernprobleme sowie motorische Problematiken (fehlende neuromotorische Schulreife) von Kindern mit einem einfachen und schnellen Test zu überprüfen und den individuellen Entwicklungsbedarf festzustellen. Ein gezieltes Unterstützungs- / Bewegungsprogramm ermöglicht durch bilaterale Stimulationsmethoden eine Förderung des Kindes und der Entwicklungsprozess wird unterstützt.

Der ideale Zeitpunkt für ein RIT®-Training beginnt im Alter von 5 Jahren, um eine Aussage über die Schulreife zu treffen und den individuellen Entwicklungsbedarf zu ermitteln. Aber auch wesentlich ältere Kinder- & Jugendliche profitieren vom altersunabhängig wirksamen RIT®-Bewegungsprogramm.

Welche Zusammenhänge haben Reflexe mit Schul- und Verhaltensproblemen?

Bereits im Mutterleib und noch im ersten Lebensjahr bewegt sich das Kind nach automatisch vorgegebenen Mustern, die vom Stammhirn gesteuert werden. Das sind Urreflexe, mit der Aufgabe Gehirnareale zu verknüpfen und Muskelspannung aufzubauen, damit sich die Fein- und Grobmotorik gut entwickeln kann.

Im Laufe des ersten Lebensjahres werden diese automatischen Bewegungen "gehemmt" und das Kind kann sich mehr und mehr gezielt selbst bewegen, bis hin zum aufrechten Gang. Bleiben jedoch Restmuster der Urreflexe aktiv, kann sich das in Schul- und Verhaltensproblemen zeigen.

Wie läuft Reflexintegrationstraining ab?

Im ersten Schritt wird der neuromotorische Entwicklungsstand Ihres Kindes, u.a. mit Hilfe eines Fragebogens, ermittelt. Dann werden die einzelnen Reflexe in der Reihenfolge ihres Entstehens geprüft.   

Auf Basis dieser Überprüfung wird ein 4-wöchiges körperliches Trainings- / Bewegungsprogramm für zu Hause erstellt und besprochen. Mutter oder Vater führen diese Übungen in den ersten 4 Wochen aktiv mit ihrem Kind durch. Ab der 5. Woche bewegt sich das Kind aktiv. Der tägliche Zeitbedarf liegt bei ca. 10 Minuten.

Ungefähr alle 4 Wochen findet 1 Stunde statt, um die noch aktiven Reflexe zu integrieren und die weiterfolgenden, unkomplizierten Übungen zu besprechen.

Der Zeitbedarf für das RIT®-Trainingsprogramm liegt insgesamt bei ca. 6 -12 Monaten.

Nehmen Sie doch einfach unverbindlich Kontakt mit mir auf.



Quelle: Sieber & Paasch Institut, Wilbrechtstrasse 72, 81477 München 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Seite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Mehr Informationen